Porzellanlautsprecher

Porzellan wird auch als weißes Gold bezeichnet und gilt als exquisiter Werkstoff für Geschirr und Kunstgegenstände. Lautsprecher wurden bislang aber nicht aus Porzellan hergestellt. Bis Ronald Jaklitsch von mo° sound dieses Gemisch aus Kaolin, Quarz und Feldspat für sich entdeckte.

Das Material Keramik wird für vieles verwendet: für Lehmziegel auf der untersten Stufe (man spricht hier von Grobkeramik), für Steingut oder Steinzeug, das wir von der Gmundner Keramik kennen, bis hin zu seiner vollendeten Stufe, dem edelsten Material, Porzellan.

Aber eine gute Idee allein reicht nicht. Man muss die Kugellautsprecher aus Porzellan auch bauen. Und diese praktische Umsetzung ist so aufwändig, dass alle bisherigen Versuche anderer Hersteller beim Prototypen ihr Ende fanden. Bei der klassischen Porzellan-Fertigung muss auf minimale Toleranzen geachtet werden, damit das jeweilige Porzellanlautsprecher-Paar auch gleich klingt.

Warum Lautsprecher aus Porzellan?

Porzellan ist hart und resonanzarm

Für unsere Porzellanlautsprecher verwenden wir mehrfach gebranntes Hart-Porzellan. Porzellan hat eine porenfreie Struktur und eine sehr hohe Dichte.

Das reduziert die Eigenschwingung des Lautsprechergehäuses auf ein Minimum, so dass die Bewegungen der Lautsprechermembranen weitestgehend ungestört abgegeben werden können. Ein vibrationsfreies Gehäuse wirkt sich also positiv auf das Klangbild aus.

Seine hohe Dichte und die porenfreie Struktur machen Porzellan fast schwingungsfrei. Außerdem ist es mit Porzellan möglich, sehr dünne Wandstärken zu erzielen und doch die nötige Robustheit zu gewährleisten.

Die Wandstärke der Porzellanlautsprecher ist im Gegensatz zu anderen Lautsprechern gering: Bei einem Durchmesser von 175 mm beträgt die Wandstärke 5 mm.  Zum Vergleich: Ein Lautsprecher aus Hartholz in der selben Größe müsste etwa 3 mal so dicke Wände haben, da Porzellan etwa 3 mal dichter als Hartholz ist.

Vibrierende Box, schematische Darstellung

Eckige Lautsprecher


Kugellautsprecher - weniger Vibrationen schematische Darstellung

Kugellautsprecher aus Porzellan


Porzellan ist in flüssigem Zustand organisch formbar, was die Produktion von Kugeln überhaupt erst ermöglicht. Es ist extrem aufwändig, eine perfekte Kugelform aus einem Guss mit minimalsten Toleranzen zu erzeugen, weshalb sich nur Ausnahme-Porzellan-Manufakturen auf die Herstellung von Kugellautsprecher-Gehäusen einlassen. Wir arbeiten mit Weimarer Porzellan in Deutschland und dem Traditionsunternehmen Augarten in Wien zusammen.

mo° sound Porzellanlautsprecher haben absolut homogene Lautsprechergehäuse, hier wird nichts geschraubt oder geleimt. Die mo° sound Ball Speaker unterliegen natürlich strengsten Qualitätskontrollen.

Ich habe lange nach einem edlen und haptisch anspruchsvollen Material für Kugellautsprecher gesucht. Porzellan erfüllt all meine Ansprüche, es ist luxuriös, hat fantastische akustische Eigenschaften und ist einfach schön.

Ronald JaklitschGründer von mo° sound